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CFD Broker Vergleich 2026: Die besten Anbieter nach Kosten und Risiko

Wir haben fünf in Deutschland verfügbare CFD Broker nach einheitlichen Kriterien bewertet — Regulierung, Handelskosten, Marktangebot, Plattformen und Zusatzfunktionen. Alle Angaben stammen aus offiziellen Quellen der Anbieter.

Finanzworld-Redaktion · Stand: 24.09.2026

Anzeige: Einige Links auf dieser Seite sind Partnerlinks. Wenn du über sie ein Konto eröffnest, erhalten wir eine Provision. Auf Reihenfolge und Bewertung hat das keinen Einfluss — sie ergeben sich ausschließlich aus unserer Methodik.

Unsere Empfehlung

Höchste Note im Vergleich

IG

24. Sept.

Deutsche IG Europe GmbH, beaufsichtigt von BaFin und Bundesbank. Über 17.000 Märkte — größtes Angebot im Vergleich.

Zum Broker →

74 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

Für Copy Trading

eToro

23. Sept.

EUR/USD 0,005 % pro Trade — günstigster EUR/USD-Spread im Vergleich. Keine Inaktivitätsgebühr.

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51 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

Bewertet haben wir Regulierung und Kundengeldschutz, Spreads auf EUR/USD und DAX, die Zahl der handelbaren Märkte, die Plattformauswahl und Zusatzfunktionen. Wie die Noten zustande kommen, erklären wir in der Methodik.

Alle fünf CFD Broker im Überblick

IG

24. Sept.

Note 8,7 von 10 · Methodik

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  • ✓Deutsche IG Europe GmbH, beaufsichtigt von BaFin und Bundesbank
  • ✓Über 17.000 Märkte — größtes Angebot im Vergleich
  • ✓Plattformen: eigene Web & App, MetaTrader 4, ProRealTime, TradingView
  • ✓Wochenendhandel auf DAX, Wall Street, Forex-Majors und Krypto
  • –EUR/USD ab 0,9 Pips — teurer als eToro und XTB
  • –Aktien-CFDs: mind. 5 € Kommission je Order (deutsche Aktien, online)
IG-Erfahrungen lesen →

74 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

eToro

23. Sept.

Note 6,8 von 10 · Methodik

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  • ✓EUR/USD 0,005 % pro Trade — günstigster EUR/USD-Spread im Vergleich
  • ✓Copy Trading
  • ✓Keine Inaktivitätsgebühr
  • –DE40 0,007 % pro Trade (≈ 1,8 Punkte) — teuerster DAX-Spread im Vergleich
  • –Aufsicht CySEC (Zypern), keine deutsche Gesellschaft
  • –5 USD Auszahlungsgebühr beim USD-Konto
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51 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

XTB

23. Sept.

Note 6,4 von 10 · Methodik

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  • ✓EUR/USD ab 0,8 Pips, DE40-Standardspread 1,2 Punkte (08–22 Uhr)
  • ✓0 % Kommission auf echte Aktien und ETFs bis 100.000 € Monatsumsatz
  • ✓Deutsche Zweigniederlassung in Berlin, bei der BaFin registriert
  • –Hauptaufsicht KNF (Polen), nicht BaFin
  • –Inaktivitätsgebühr 10 €/Monat nach 12 Monaten ohne Trade und 90 Tagen ohne Einzahlung
XTB-Erfahrungen lesen →

77 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

Capital.com

24. Sept.

Ohne Gesamtnote: keine offiziellen Mindestspreads veröffentlicht

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  • ✓Plattformen: Web & App, MT4, MT5, TradingView
  • ✓Über 5.500 Märkte, dazu Knock-outs
  • –Keine offiziellen Mindestspreads veröffentlicht
  • –Aufsicht CySEC (Zypern)

74 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

Plus500

24. Sept.

Ohne Gesamtnote: keine offiziellen Angaben zu Spreads, Märkten und Plattformen abrufbar

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  • ✓Für Deutschland: Plus500CY Ltd, CySEC-Lizenz 250/14
  • –Keine offiziellen Angaben zu Spreads, Marktanzahl und Plattformen abrufbar

80 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

So bewerten wir CFD Broker

Wir bewerten jeden Anbieter in fünf Kriterien auf einer Skala von 0 bis 10. Kriterien und Gewichte legen wir vor der Datenerhebung fest. Grundlage sind ausschließlich offizielle Angaben der Anbieter — Preisverzeichnisse, Produktseiten und Impressum.

KriteriumGewichtWas zählt
Regulierung & Kundengeldschutz25 %Aufsichtsbehörde der für Deutschland zuständigen Gesellschaft, belegter Schutz der Kundengelder
Kosten30 %Mindest- bzw. Standardspread EUR/USD und DAX, Inaktivitätsgebühr
Märkte15 %Anzahl handelbarer Basiswerte laut Anbieter
Plattformen15 %Eigene Web-Plattform und App, MetaTrader, TradingView, ProRealTime
Extras15 %Wochenendhandel, Copy Trading, Knock-Outs/Optionen, Guthabenzinsen

Veröffentlicht ein Anbieter zu einem Kriterium keine offiziellen Angaben, vergeben wir keine Gesamtnote, statt zu schätzen.

Punkteregeln: Regulierung 10 = deutsche Gesellschaft mit BaFin/Bundesbank als Hauptaufsicht, 7 = deutsche Zweigniederlassung mit Heimataufsicht in der EU, 6 = nur EU-Pass (z. B. CySEC), −1 ohne offiziell belegten Kundengeldschutz. Kosten: Rang nach Spread EUR/USD und DAX (je zur Hälfte), 10 = günstigster, −2 je Rang, −1 bei Inaktivitätsgebühr nach höchstens 12 Monaten. Märkte: ab 10.000 Basiswerten 10, ab 5.000 8, ab 2.500 6, darunter 4. Plattformen: eigene Web-Plattform und App 4, je +2 für MetaTrader, TradingView und ProRealTime/L2 (max. 10). Extras: je +2,5 für Wochenendhandel, Copy Trading, Knock-Outs/Optionen und Guthabenzinsen. Vorbehalt: Beim DAX nennt IG einen Mindest-, XTB einen Standardspread.

Regulierung

IG betreut Kunden in Deutschland über die IG Europe GmbH in Frankfurt, die direkt von BaFin und Bundesbank beaufsichtigt wird. XTB ist über eine Berliner Zweigniederlassung bei der BaFin registriert; die Hauptaufsicht liegt bei der polnischen KNF. eToro, Capital.com und Plus500 bedienen deutsche Kunden über Gesellschaften in Zypern mit CySEC-Lizenz und EU-Pass. Alle Varianten sind rechtlich zulässig — die direkte Aufsicht einer deutschen Behörde bietet aber nur IG.

Spreads und Handelskosten

Bei EUR/USD ist eToro mit 0,005 % pro Trade am günstigsten, gefolgt von XTB (ab 0,8 Pips) und IG (ab 0,9 Pips). Beim DAX liegen IG und XTB mit 1,2 Punkten vorn; eToro verlangt 0,007 % pro Trade, bei einem DAX-Stand um 25.500 Punkte also rund 1,8 Punkte. Capital.com und Plus500 veröffentlichen keine Mindestspreads.

Verlustquoten

Alle CFD-Anbieter in der EU müssen offenlegen, wie viele Privatkundenkonten Geld verlieren. Im Vergleich reicht die Spanne von 51 % (eToro) bis 80 % (Plus500). Das zeigt, wie wichtig Risikomanagement und Erfahrung sind, bevor man mit echtem Kapital handelt.

Plattformen

Die größte Auswahl bieten IG (eigene Plattform, MetaTrader 4, ProRealTime, TradingView) und Capital.com (eigene Plattform, MT4, MT5, TradingView).

Was sind CFDs — und für wen sind sie nicht geeignet?

CFD steht für Contract for Difference. Du spekulierst auf die Kursbewegung eines Basiswerts — Aktien, Indizes, Rohstoffe oder Währungen — ohne das Underlying tatsächlich zu besitzen. Mit Hebel kannst du größere Positionen mit kleinerem Kapitaleinsatz bewegen, was sowohl Gewinne als auch Verluste verstärkt.

CFDs sind nicht geeignet, wenn du …

  • langfristig Vermögen aufbauen willst. Für ETF-Sparpläne und Buy-and-Hold sind echte Aktien und ETFs günstiger — bei CFDs fallen für jede Nacht Finanzierungskosten an.
  • den Hebel nicht verstehst. Schon kleine Kursbewegungen können durch den Hebel einen großen Teil des eingesetzten Kapitals kosten.
  • Geld einsetzen würdest, das du kurzfristig brauchst oder dessen Verlust du nicht verkraften kannst.
  • keine Zeit hast, Positionen zu überwachen. CFD-Positionen können über Nacht und am Wochenende durch Kurslücken stark ins Minus laufen.
  • Strategie und Risikomanagement (Stop-Loss, Positionsgröße) noch nicht im Demokonto geübt hast.

Zwischen 51 % und 80 % der Privatkundenkonten verlieren bei den hier verglichenen Anbietern Geld.

In Deutschland gilt die ESMA-Regulierung: Der Maximalhebel für Privatanleger beträgt 30:1 auf Hauptwährungspaare, 20:1 auf Hauptindizes und 2:1 auf Kryptowährungen. Negative Balance Protection ist Pflicht — du kannst nicht mehr verlieren als deine Einlage. Wie viel Margin du für deine Position brauchst und ab welchem Kursverlust der Broker glattstellt, rechnest du mit unserem Hebel-Rechner aus.

CFD Handel und Steuern in Deutschland

Gewinne aus dem CFD Handel unterliegen der Abgeltungssteuer von 25 % plus Solidaritätszuschlag. Der Freistellungsauftrag gilt auch hier — bis 1.000 Euro Kapitalerträge jährlich sind steuerfrei (2.000 Euro bei Verheirateten).

Die frühere Grenze von 20.000 € pro Jahr für die Verrechnung von Verlusten aus Termingeschäften wie CFDs wurde abgeschafft und ist auf alle offenen Fälle nicht mehr anzuwenden (§ 52 Abs. 28 Satz 25 EStG).

Häufige Fragen zum CFD Handel

Welcher CFD Broker ist der beste in Deutschland?+

IG erreicht in unserem Vergleich die höchste Note: direkte Aufsicht durch BaFin und Bundesbank, über 17.000 Märkte, große Plattformauswahl und Wochenendhandel. Bei den EUR/USD-Spreads sind eToro und XTB günstiger.

Welcher CFD Broker ist BaFin-reguliert?+

Von den verglichenen Anbietern wird nur die IG Europe GmbH direkt von der BaFin und der Bundesbank beaufsichtigt. XTB ist über eine Berliner Zweigniederlassung bei der BaFin registriert, die Hauptaufsicht liegt bei der polnischen KNF. eToro, Capital.com und Plus500 bedienen deutsche Kunden über zyprische Gesellschaften mit CySEC-Lizenz.

Welcher CFD Broker hat die niedrigsten Spreads?+

Bei EUR/USD eToro (0,005 % pro Trade), danach XTB (ab 0,8 Pips) und IG (ab 0,9 Pips). Beim DAX liegen IG und XTB mit 1,2 Punkten vorn. Capital.com und Plus500 veröffentlichen keine Mindestspreads.

Wie hoch ist der maximale Hebel für CFDs?+

Die ESMA begrenzt den Hebel für Privatanleger: maximal 1:30 für Hauptwährungspaare, 1:20 für Hauptindizes, 1:10 für Rohstoffe außer Gold und 1:2 für Kryptowährungen.

Kann ich beim CFD-Handel mehr verlieren als eingezahlt?+

Als Privatkunde nicht: Der Negativsaldoschutz ist für CFDs in der EU Pflicht. Für professionelle Kunden gilt er nicht.

Wie werden CFD-Gewinne in Deutschland versteuert?+

Mit der Abgeltungsteuer von 25 % plus Solidaritätszuschlag (gegebenenfalls Kirchensteuer). Die frühere Verlustverrechnungsgrenze von 20.000 € für Termingeschäfte ist abgeschafft (§ 52 Abs. 28 Satz 25 EStG).

Was ist der Unterschied zwischen CFDs und Aktien?+

Bei Aktien kaufst du einen echten Unternehmensanteil mit Stimmrecht und Dividendenberechtigung. CFDs sind Differenzkontrakte — du spekulierst nur auf die Kursbewegung ohne das Underlying zu besitzen. CFDs erlauben Hebel und Short-Positionen, sind aber wegen Overnight-Kosten für langfristiges Halten ungeeignet.

Weitere Vergleiche

CFDs sind komplexe Instrumente. Zwischen 51 % und 80 % der Privatkundenkonten verlieren bei den verglichenen Anbietern Geld. Dieser Vergleich stellt keine Anlageberatung dar. Stand: 24.09.2026.

eToro · unsere Empfehlung

Zum Broker →

51 % der privaten CFD-Konten verlieren Geld.