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Zuletzt aktualisiert: Juni 2026

CFD Broker Vergleich 2026: Die besten Anbieter im Test

Wir haben die meistgenutzten CFD Broker in Deutschland verglichen — nach Regulierung, Spreads, Verlustquoten und Plattformqualität.

Für diesen Vergleich haben wir fünf der meistgenutzten CFD-Broker in Deutschland analysiert. Bewertet wurden: Regulierungsstatus (BaFin, CySEC, FCA), Spread-Niveau auf EUR/USD, Plattformqualität, Demokonto-Angebot, Mindesteinlage und die EU-Pflichtangabe zur Verlustquote privater CFD-Konten. Grundlage sind öffentlich verfügbare Broker-Daten, Stand Juni 2026.

Thomas Weber
Analyst · Gebühren & Kosten · Juni 2026
Thomas Weber
★ Finanzworld Top-Empfehlung
#1
eToro

eToro

Copy Trading — Strategien erfahrener Trader automatisch kopieren
Demokonto mit 100.000 USD ohne Zeitlimit
60+ Währungspaare, 70+ Kryptowährungen als CFD und echte Assets
Einlagen bis 100.000 EUR abgesichert (CySEC)
Spread ab 1,0 Pips auf EUR/USD — breiter als spezialisierte Forex-Broker
5 USD Pauschalgebühr bei Auszahlungen

52 % der privaten CFD-Konten verlieren Geld.

#2
XTB

XTB

Primär BaFin-reguliert — Niederlassung in Düsseldorf
Keine Mindesteinzahlung · 90+ Währungspaare · 7.500+ Instrumente
Handel bis 100.000 €/Monat ohne Kommission
xStation 5 — preisgekrönte Plattform mit integriertem Wirtschaftskalender
Zinssatz fällt nach 90 Tagen von 3,5 % auf 1,00 %
Kein Copy Trading

74 % der privaten CFD-Konten verlieren Geld.

#3
Plus500

Plus500

Einfache, aufgeräumte Plattform — ideal für unkomplizierten CFD-Handel
2.800+ CFDs auf Aktien, Indizes, Rohstoffe, Forex und Krypto
BaFin-, FCA- und CySEC-reguliert · Börsennotiert (FTSE 250)
Spread ab 1,5 Pips auf EUR/USD — höher als Wettbewerber
Inaktivitätsgebühr 10 USD/Monat nach 3 Monaten ohne Handel

80 % der Privatanleger verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Überlege, ob du das hohe Risiko, dein Geld zu verlieren, tragen kannst.

#4
Capital.com

Capital.com

Spread ab 0,64 Pips auf EUR/USD — günstigster Anbieter im Vergleich
100+ Währungspaare · 3.000+ CFDs · Mindesteinlage nur 20 USD
KI-Tool erkennt typische Trading-Fehler in Echtzeit
Kein Copy Trading
Weniger bekannt als etablierte Anbieter
#5
IG

IG

17.000+ Instrumente — größstes Produktangebot im Vergleich
Spread ab 0,6 Pips auf EUR/USD · Keine Mindesteinzahlung
Eigene Plattform, MetaTrader 4 und ProRealTime · Gegründet 1974
Plattform komplex — nicht für Einsteiger geeignet
Inaktivitätsgebühr 2 USD/Monat nach 24 Monaten ohne Handel

So wählen wir die besten CFD Broker

CFD Broker unterscheiden sich erheblicher als viele Einsteiger erwarten. Regulierung, Spread-Niveau und Plattformqualität variieren stark — und das hat direkte Auswirkungen auf Handelskosten und Einlagensicherheit. Für diesen Vergleich haben wir fünf der meistgenutzten CFD Broker in Deutschland nach einheitlichen Kriterien bewertet.

Regulierung

Das wichtigste Kriterium. XTB ist der einzige Anbieter in unserem Vergleich, der primär durch die BaFin reguliert wird und eine Niederlassung in Deutschland unterhält. Alle anderen operieren über EU-Passporting — meist CySEC (Zypern) oder FCA (Großbritannien). Das ist rechtlich zulässig und bietet Einlagenschutz bis 100.000 Euro, aber die direkte Aufsichtsbehörde ist nicht die BaFin.

Spreads und Handelskosten

Beim CFD Handel sind Spreads die wichtigste Kostengröße. Auf EUR/USD reicht die Spanne von 0,6 Pips bei IG bis 1,5 Pips bei Plus500 — ein Unterschied, der sich bei aktivem Handel erheblich summiert. Capital.com hat mit 0,64 Pips das günstigste Angebot im Vergleich. XTB bietet bis 100.000 Euro Monatsvolumen kommissionsfreien Handel.

Verlustquoten

Alle CFD Broker in der EU müssen die Verlustquote ihrer Privatkunden offenlegen. Bei XTB verlieren 74 % der privaten CFD-Konten Geld, bei eToro 52 %. Das bedeutet nicht, dass CFD Handel prinzipiell ungeeignet ist — aber es zeigt, wie wichtig Risikomanagement und ausreichende Erfahrung sind, bevor man mit echtem Kapital handelt.

Plattform und Demokonto

eToro und XTB bieten Demokonten ohne Zeitlimit — eToro mit 100.000 USD virtuellem Kapital. IG hat mit ProRealTime die technisch fortschrittlichste Plattform, ist aber für Anfänger zu komplex. Wer eine einfache, aufgeräumte Oberfläche sucht, ist bei Plus500 oder eToro besser aufgehoben.

Was sind CFDs — und für wen sind sie geeignet?

CFD steht für Contract for Difference. Du spekulierst auf die Kursbewegung eines Basiswerts — Aktien, Indizes, Rohstoffe oder Währungen — ohne das Underlying tatsächlich zu besitzen. Mit Hebel kannst du größere Positionen mit kleinerem Kapitaleinsatz bewegen, was sowohl Gewinne als auch Verluste verstärkt.

CFDs eignen sich für Trader, die kurzfristig auf Marktbewegungen reagieren wollen — in beide Richtungen, also auch auf fallende Kurse (Short-Positionen). Für langfristige Investments oder ETF-Sparpläne sind CFDs hingegen ungeeignet: Die Haltekosten (Overnight-Swaps) machen CFDs bei längerer Haltedauer teuer.

In Deutschland gilt die ESMA-Regulierung: Der Maximalhebel für Privatanleger beträgt 30:1 auf Hauptwährungspaare, 20:1 auf Hauptindizes und 2:1 auf Kryptowährungen. Negative Balance Protection ist Pflicht — du kannst nicht mehr verlieren als deine Einlage.

CFD Handel und Steuern in Deutschland

Gewinne aus dem CFD Handel unterliegen der Abgeltungssteuer von 25 % plus Solidaritätszuschlag. Der Freistellungsauftrag gilt auch hier — bis 1.000 Euro Kapitalerträge jährlich sind steuerfrei (2.000 Euro bei Verheirateten).

Wichtig: Seit 2021 gilt die Verlustverrechnungsbeschränkung von 20.000 Euro pro Jahr für Termingeschäfte — CFDs fallen darunter. Verluste darüber werden vorgetragen, können aber im selben Jahr nicht vollständig verrechnet werden.

Bei deutschen Brokern wie XTB wird die Steuer automatisch abgeführt. Bei ausländischen Brokern ohne deutsche Niederlassung bist du für die Steuererklärung selbst verantwortlich.

Häufige Fragen zum CFD Handel

Welcher CFD Broker ist der beste für Anfänger in Deutschland?
Für Einsteiger empfehlen wir eToro oder XTB. eToro bietet ein kostenloses Demokonto mit 100.000 USD ohne Zeitlimit und eine intuitive Plattform. XTB überzeugt mit BaFin-Regulierung, deutschsprachigem Support und der preisgekrönten xStation 5 Plattform.
Sind CFDs in Deutschland legal?
Ja, CFDs sind in Deutschland legal und durch die BaFin reguliert. Seit der ESMA-Regulierung 2018 gelten jedoch strikte Hebelbegrenzungen für Privatanleger und eine Pflicht zur Negative Balance Protection. Professionelle Trader können höhere Hebel beantragen, verzichten dabei aber auf einige Schutzrechte.
Was bedeutet Hebel beim CFD Handel?
Mit einem Hebel von 30:1 kannst du eine Position von 30.000 Euro mit nur 1.000 Euro Eigenkapital eingehen. Das verstärkt sowohl Gewinne als auch Verluste. Für Privatanleger in der EU ist der Hebel auf maximal 30:1 bei Hauptwährungspaaren begrenzt.
Wie werden CFD Gewinne in Deutschland versteuert?
CFD Gewinne werden mit 25 % Abgeltungssteuer plus Solidaritätszuschlag besteuert. Seit 2021 gilt eine Verlustverrechnungsbeschränkung von 20.000 Euro pro Jahr für Termingeschäfte. Bei XTB mit deutscher Niederlassung wird die Steuer automatisch abgeführt.
Was ist der Unterschied zwischen CFDs und Aktien?
Bei Aktien kaufst du einen echten Unternehmensanteil mit Stimmrecht und Dividendenberechtigung. CFDs sind Differenzkontrakte — du spekulierst nur auf die Kursbewegung ohne das Underlying zu besitzen. CFDs erlauben Hebel und Short-Positionen, sind aber wegen Overnight-Kosten für langfristiges Halten ungeeignet.
Welcher CFD Broker ist BaFin-reguliert?
Von den Brokern in unserem Vergleich ist XTB der einzige mit primärer BaFin-Regulierung und einer deutschen Niederlassung in Düsseldorf. eToro, Plus500, Capital.com und IG operieren in Deutschland über EU-Passporting mit CySEC- oder FCA-Lizenz.
Weitere Vergleiche

CFDs sind komplexe Instrumente. Die Mehrheit der Privatanleger verliert beim CFD-Handel Geld. Dieser Vergleich stellt keine Anlageberatung dar. Stand: Juni 2026.

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