ETF-Rechner: Berechne deine Sparplan-Rendite
Wie viel ist dein ETF-Sparplan in 10, 20 oder 30 Jahren wert? Anders als ein einfacher Zinseszinsrechner berücksichtigt unser ETF-Rechner zusätzlich die laufenden ETF-Kosten (TER) – den Faktor, den die meisten Renditerechner ignorieren.
ETF-Rechner
Parameter
Nettorendite nach TER: 6.80 %
Endkapital
80.150 €
Eingezahlt
37.000 €
Rendite (netto)
43.150 €
Die TER von 0.2% kostet dich über 20 Jahre 2.028 € Rendite im Vergleich zu einem kostenfreien Szenario.
TER: Wie Kosten deine Rendite auffressen
Die TER (Total Expense Ratio) ist die jährliche Kostenquote eines ETFs – sie deckt Verwaltung, Lizenzgebühren und laufende Kosten des Fondsanbieters ab. Anders als ein Ausgabeaufschlag zahlst du die TER nicht direkt, sie wird täglich anteilig vom Fondsvermögen abgezogen.
Der Unterschied wirkt klein, summiert sich aber über Jahrzehnte erheblich: Ein ETF mit 0,20 % TER kostet dich über 30 Jahre spürbar weniger Rendite als einer mit 0,75 % TER – bei identischer Marktperformance. Günstige MSCI-World-ETFs liegen aktuell bei 0,10–0,20 % p.a.
Cost-Average-Effekt bei ETF-Sparplänen
Wer monatlich in einen ETF-Sparplan einzahlt statt einmalig zu investieren, profitiert vom Cost-Average-Effekt: Bei fallenden Kursen kaufst du automatisch mehr Anteile, bei steigenden weniger. Das glättet deinen durchschnittlichen Einstandspreis über die Zeit und reduziert das Risiko, exakt zum Höchstkurs einzusteigen.
Welche Rendite ist realistisch?
Historisch hat der MSCI World Index eine durchschnittliche jährliche Rendite von etwa 7–8 % erzielt. Der Finanzwissenschaftler Gerd Kommer verweist in seinen Analysen regelmäßig auf breit gestreute, kostengünstige Welt-ETFs als Basis für den langfristigen Vermögensaufbau – gerade weil niedrige Kosten (TER) über Jahrzehnte einen messbaren Unterschied machen.
Historische Renditen sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.
Steuern auf ETF-Gewinne
Kapitalerträge über dem Sparerpauschbetrag (1.000 € für Einzelpersonen, 2.000 € für Ehepaare) unterliegen der Abgeltungssteuer von 25 % plus Solidaritätszuschlag. Richte nach der Depoteröffnung einen Freistellungsauftrag ein, damit Erträge bis zu dieser Grenze automatisch steuerfrei bleiben.
Bei thesaurierenden ETFs greift zusätzlich die Vorabpauschale – eine jährliche Vorwegbesteuerung fiktiver Erträge, die von den meisten Brokern automatisch berechnet und abgeführt wird.
Hinweis: Unser Rechner zeigt die Rendite nach ETF-Kosten, aber vor Steuern. Für eine steueroptimierte Strategie empfehlen wir eine persönliche Beratung.
Welcher Broker ist für einen ETF-Sparplan geeignet?
Für einen ETF-Sparplan brauchst du einen Broker mit günstigen oder kostenlosen Sparplänen. Moderne Neobroker bieten das oft ohne Ordergebühren an.
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Häufige Fragen
Stand: Juli 2026. Alle Angaben ohne Gewähr. Konditionen der genannten Broker können sich ändern. Keine Anlageberatung.